Zukunftsmusik im Ohr – Hearable Labs sorgt für gutes Hören

Lärm kann Stress erzeugen und krank machen. Umweltgeräusche nicht wahrzunehmen, kann im Alltag gefährlich werden. Die Balance des Wahrnehmens und gleichzeitigen Ausschaltens von bestimmten Geräuschen ist ohne Hilfsmittel schwer herzustellen. Das Start-up Hearable Labs schafft Lösungen für Kopfhörer, die genau das möglich machen: Hören, was gewünscht ist.

An Herausforderungen wachsen

Die Technik rund um das Thema Hören fasziniert die Hearable Labs-Gründerin Pauline O’Callaghan schon länger. Während ihrer Arbeit in einem Londoner Start-up wurde ihr klar, dass es viele Ideen rund um die Hörtechnik gibt, sie aber aufgrund hoher technischer Herausforderungen nicht umgesetzt werden. Sie entschloss sich, nach Berlin zu ziehen, Hearable Labs zu gründen und sich diesen Herausforderungen zu stellen.

Das Hören, was gewünscht ist

Hearables sind drahtlose Köpfhörer mit eingebauter Hörverbesserung. Sie sind aber nicht nur für Menschen mit Hörproblemen gedacht. Hearables geben Kunden die Möglichkeit, nur das zu hören, was sie wollen. So kann Lärm in einem Zug verstummen und Gespräche mit Freunden in einer lauten Bar werden leichter verständlich. Im Ohr steckt also ein winziger Computer mit dem Potenzial, den Alltag zu erleichtern und stressfreier zu gestalten.

Das Team von Hearable Labs unterstützt Kopfhörerfirmen dabei, die entsprechende Hard- und Software für solche Hearables zu entwickeln, führt Machbarkeitsstudien durch, um technische Herausforderungen, Budgets und Zeitpläne greifbarer zu machen und unterstützt bei der Lizensierung, um die Technik schnell auf den Markt bringen zu können.

Große Herausforderungen an kleine Alltagshelfer

Hinter dieser Innovation stecken viele technische Herausforderungen. Die Kopfhörer müssen entsprechend klein sein, eine lange Akkulaufzeit haben, gut klingen und dürfen keine Verzögerungen in der Übertragung entstehen lassen. Zu viele Baustellen für einige Unternehmen. „Deshalb sah ich hier die Notwendigkeit, die grundlegende Technologie für die Start-ups und Unternehmen, die mit Hörgeräten arbeiten wollen, auf den Weg zu bringen“, erklärt CEO Pauline O’Callaghan.

BPW weckt realistische Erwartungen

Der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg hat dem Team dabei geholfen realistische Business-Pläne zu erstellen. „Start-ups haben oft die Angewohnheit, mit unrealistischen Zielen in Pitches zu gehen. Der BPW hat uns gezeigt, womit wir in den nächsten drei Jahren wirklich rechnen können“, so O’Callaghan.

Klare Zukunftsvision

Für das Team steht fest: Sie möchten die Zukunft der Kopfhörer sein!

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