Erfolgsstory Kamioni – Das Startup bleibt auch in der Krise innovativ und erfolgreich

Bestellen, disponieren, liefern. Klingt nach der Bestellung einer Pizza, ist aber in der Bau- und Logistikbranche eine absolute Innovation. Das Startup Kamioni bringt Spediteure und Lieferanten auf einer einzigen Plattform zusammen. Der Prozess ermöglicht es, LKW besser auszulasten, Bauvorhaben zu beschleunigen und die Profitabilität für alle zu erhöhen. Für ihr überzeugendes Konzept erreichte das Team den zweiten Platz in der Kategorie BPW Plan beim BPW 2019.

Doch auch erfolgreiche Teams wie Kamioni sind von der Corona-Krise betroffen und stellen sich nun neuen Herausforderungen.

Das Erfolgskonzept

Kamioni bildet die gesamte Lieferkette in der Baubranche ab und bedient dabei alle Stakeholder. Baustoffe können per App bestellt und nachverfolgt werden, Disponenten können alle Bestellungen und LKW verwalten und disponieren. Die Fahrer bekommen Aufträge und Änderungen in Echtzeit per App zugespielt. So bleibt jeder auf dem neusten Stand. Bauvorhaben werden beschleunigt, Logistikprozesse effizienter und die Profitabilität erhöht sich für alle.

Die Corona-Krise erfordert schnelle Lösungen

Kurzarbeit ist branchenübergreifend ein Thema für sehr viele Unternehmen. Auch die, mit denen das junge Startup zusammenarbeitet, sind in großem Maße betroffen. Um die gleiche Arbeit mit weniger Personal bewältigen zu können, ist hohe Flexibilität von allen Seiten gefragt. Sehr schnell müssen Lösungen für Probleme gefunden werden, die durch die Restriktion entstanden sind.

Um Neukunden bei diesen Herausforderungen unter die Arme zu greifen, stehen ihnen die Produkte von Kamioni derzeit kostenlos zur Verfügung. Dank Echtzeit-Daten kann schnell auf Probleme reagiert werden. Eine weitere Hilfe in der Corona-Krise: Der digitale Lieferschein. So kann die Anzahl von Kontakten und die Übertragung des Virus über Papier reduziert werden.

Digital Natives setzen jetzt noch mehr auf Digitalisierung

Das Team von Kaminoni setzte von Anfang an auf eine digitale Strategie. Das zieht sich durch die gesamte Unternehmenskultur. Der Umstieg auf Home-Office lief reibungslos und auch die Umstellung von Vertrieb und Kundendienst dauerte nur wenige Tage.
An einigen Stellen wird jetzt jedoch zusätzlich digital ausgebaut. Schulungen finden jetzt online per Video-Anruf statt. „So können wir schneller mit mehr Menschen sprechen und einen größeren Beitrag zur Bewältigung der Situation leisten“, erklärt Geschäftsführer Dr.-Ing. Jacek Zawisza.

Die Krise als Chance begreifen

Kaminoni will gestärkt aus der Krise gehen. Deshalb wird das Team jetzt über den Tellerrand hinaus schauen und neue Lösungswege finden. Durch die aktuelle Situation sehen sie einige positive Trends: Viel Bürokratie wurde gerade abgeschafft, weil die Dringlichkeit der Situation es erforderte. Erfreulich ist auch die neue Offenheit gegenüber digitalen Lösungen. Der virtuelle Kontakt zu Kunden kommt auf beiden Seiten sehr gut an. Grundsätzlich kann mehr digital abgebildet werden, als bisher angenommen. „Digitale Lösungen werden das Leben von allen nachhaltiger und stressfreier machen. Zum Beispiel weil wir weniger Geschäftsreisen machen müssen und mehr Zeit mit der Familie verbringen können“, meint Zawisza.

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