Eine smarte Auszeichnung für eine smarte Energie-Lösung – Die Verleihung des EMC Awards 2020

Verkehrswende, Klimawandel, Ressourcenschonung – die Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, sind groß, vielfältig und oft schwer zu greifen. Deshalb sind neue Ideen, Erfindergeist und wahrhaftige Innovationen von mutigen Menschen des Energie- und Mobilitätssektor gefragt wie nie. Die passende Bühne für nachhaltige Lösungen der Mobilitäts- und Energiewende bietet der Energy & Mobility Connect Award, der vom BPW und seinen Partnern EIT InnoEnergy, Siemens AG, Wista Management GmbH sowie EY vergeben wird.

Die passende Bühne gab es in diesem Jahr jedoch nur virtuell: Pitches und Paneldiskussionen gingen über den heimischen Desktop der Teilnehmenden. Die Moderation übernahmen Anna Schnekker (IBB) vom BPW-Projektteam und Luis Sperr, Business Creation Manager bei EIT InnoEnergy und Initiator des Awards. „Es ist wichtig, innovativen Gründerinnen und Gründern, die zur Energie- und Mobilitätswende beitragen, mehr Sichtbarkeit zu verleihen. Das ist das Ziel der heutigen Preisverleihung“, sagt Sperr, bevor es richtig losgeht.

Kurze Einführung in das Live-Tool Yotribe und schon startete die Paneldiskussion. Dr. Karina Rigby von Siemens, Dr. Jennifer Dungs von EIT InnoEnergy und Dr. Tanja Emmerling vom High-Tech Gründerfonds sprachen über den Mobilitätsstandort Berlin-Brandenburg und die Herausforderungen der Verkehrswende. Währenddessen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, über die Chatfunktion ihre Fragen an die Expertenrunde zu senden.

Im Vorfeld des EMC Award 2020 konnten sich drei Finalteams durchsetzen. Diese hatten nun die Chance, auf der virtuellen Bühne die Jury in dreiminütigen Pitches von sich zu überzeugen und in der anschließenden Fragerunde zu glänzen.
Als erstes ging Alphalink an den Start und präsentierte den ersten autonomen und rein elektrischen Verbundflieger für Fernerkundung und Monitoring, der in größeren Abmaßen auch als Höhenplattform eingesetzt werden kann.
Das Team von Voltfang übernahm und stellte den umweltfreundlichen sowie preiswerten Hausspeicher aus aufbereiteten Elektroautobatterien vor, der es Besitzern von Photovoltaik-Anlagen ermöglicht, überschüssigen Strom zu speichern.
Das Heatle-Team stellte zum Schluss der Finalrunde den ersten „Smart Liquid Heater“ vor, der mittels Induktion höchst effizient jede Flüssigkeit in einem beliebigen Gefäß auf die Wunschtemperatur erhitzen kann.

Die vierköpfige Jury zog sich zur Beratung zurück und das Publikum votete für seinen Favoriten. Die Publikumsbewertung floss in die finale Jurywertung mit ein.

Während der ausführlichen Beratung der Jury bekamen weitere sechs Startups – die es nicht ins Finale geschafft hatten – die Möglichkeit, sich in einminütigen Pitches dem Publikum vorzustellen. So erhielten sie die Chance, sich vor Experten, Investoren und weiteren Start-ups zu präsentieren und anschließend zu vernetzen.

Nun holten Anna Schnekker und Luis Sperr die Finalisten-Teams auf den Bildschirm und Jurysprecher Frank Pawlitschek vom Hasso-Plattner-Institut verkündete das Ergebnis. „Die Entscheidung war knapp, und egal wie das jetzt ausgeht, macht bitte alle weiter. Ihr habt tolle Ideen, für die es sich lohnt, weiter daran zu arbeiten“, so Pawlitschek. Gewinnen kann aber nur einer. Und das Sieger-Team des EMC Awards 2020 ist Heatle. Damit ist das Team auf absolutem Erfolgskurs, da es bereits in der Kategorie BPW Plan in der dritten Phase den ersten Platz belegte und auch den Preis für Nachhaltigkeit des BPW gewann.

Doch damit wurde der Laptop nicht einfach zugeklappt. Weiterhin gab es für die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen. Eine gelungene Alternative in schwierigen Zeiten von Corona. 

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