Digitalisierung – Trends und Chancen für Gründerinnen und Gründer

Die Digitalisierung verändert unseren Alltag und unser Berufsleben. Besonders im vergangen Jahr erlebten wir einen regelrechten Digitalisierungsschub. Dabei ist es wichtig, dass sich Jede und Jeder in der Lage sieht, sich souverän und sicher in der digitalen Welt zurecht zu finden. Dieser Aufgabe nimmt sich der heutige bundesweite Digitaltag an und bietet virtuelle Veranstaltungen, Seminare und Diskussionen rund um das digitale Leben an.

Vieles ist inzwischen möglich, das Potenzial der Digitalisierung aber noch nicht komplett ausgeschöpft. Die Infrastruktur ermöglicht und verlangt auch neue und zeitgemäße Geschäftsmodelle. In der digitalen Welt immer up-to-date zu bleiben, kann für Gründerinnen und Gründer ein wichtiger Erfolgsfaktor sein.

Was kann Digitalisierung jungen Unternehmen bringen?

Wer von Anfang an auf eine digitale Infrastruktur in seinem Start-up setzt, erspart sich nicht nur Ärger, sondern auch viel Zeit. Dabei steht das eigentliche Produkt oder die Dienstleistung des jungen Unternehmens erst einmal nicht im Fokus. Buchhalterische Angelegenheiten beispielsweise können dank einer passenden Software leichter und schneller umgesetzt werden. Die richtige Technik und Software können viele Arbeitsschritte verkürzen und erleichtern. Ähnliches gilt für den Kundenservice. Probleme können zum Beispiel via Bildschirmübertragung gelöst werden und Video-Tutorials können auf der eigenen Website verlinkt werden. Diese visuelle Behebung der Probleme ist für viele Kunden sehr wichtig und stellt einen großen Vorteil für das Unternehmen dar. Damit Kunden aber überhaupt ihr Anliegen vorbringen können, braucht es eine bestimmte Form der Erreichbarkeit wie eine eigene App oder Webseite, über die die Interaktion stattfinden kann. Was früher „nice-to-have“ war, bringt heute Kundenkontakt und die Möglichkeit, mehr über die Zielgruppe zu erfahren, was wiederum das Marketing vereinfacht. Digitales Marketing über einschlägige Plattformen gehört zu einem Marketing-Mix 2021 dazu und erhält größere Budgets als noch im vergangenen Jahr.

Was bringt das digitale Arbeiten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern?

Der Einsatz durch Technik wirkt sich nicht nur positiv auf die Effizienz des Unternehmens aus, sondern auch auf das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn auch ihr Arbeitsalltag wird vereinfacht und entlastet. Außerdem ermöglichen Cloud-Technologien, dass Angestellte ihre Aufgaben zuhause oder mobil erledigen können. In vielen Fällen ermöglicht das Arbeiten vom heimischen Schreibtisch auch eine einfachere Work-Life-Balance, da lange Anfahrtswege wegfallen und mehr Zeit für den nötigen Freizeitausgleich bleibt. Wer diese Möglichkeiten umsetzt oder anbietet, bewegt sich als moderner und fortschrittlicher Arbeitgeber auf dem Markt, was bei jungen Menschen sehr gut ankommt.

Start-up-Trends 2021: Alles digital?

Die Trend-Entwicklungen im Gründungs-Business sind alle im Bereich der Digitalisierung. Im Fokus stehen hier vor allem die Fernarbeit, Robotik, Online-Bildung und 5G. Für die kommenden Jahre wird es voraussichtlich verstärkt um Künstliche Intelligenz gehen, patientenorientierte Pharmazie und die Neuerfindung traditioneller Branchen.

Wer fördert Digitalisierungsvorhaben?

Ein Unternehmen mit digitaler Infrastruktur aufzubauen kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Hier können Start-ups aber auf Unterstützung durch den Bund und die Länder setzen. Denn Deutschland hat großes Interesse daran, den digitalen Wandel voranzutreiben und bringt deshalb zahlreiche Förderprogramme auf den Weg. Staatliche Förderprogramme wie „go-digital“ oder „Digital Jetzt“ sollen speziell den deutschen Mittelstand in die digitale Zukunft begleiten und unterstützen Unternehmen dabei mit Fördergeldern. „Digital Jetzt“ bietet Unternehmen finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung von digitalen Technologien oder bei der Qualifizierung von Beschäftigten im Bereich digitaler Technologien. Dabei wird spezifisch für jedes Unternehmen und jeden Investitionsgrund eine prozentual angepasste Fördersumme vom Bund bereitgestellt. Diese kann bis zu 50 Prozent der Kosten und maximal 100.000 Euro betragen.

Regionale Unterstützung gibt es von den Digitalagenturen Berlin und Brandenburg, die durch die Länder finanziert werden. Digitalisierungsvorhaben in den Ländern werden im Zusammenspiel mit anderen Akteuren von den Digitalagenturen unterstützt, gefördert und betreut.

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