QuadCover setzt mit der Automatisierung von Fertigungs- und Entwicklungsprozessen Maßstäbe in der industriellen Produktentwicklung

Geometrie ist so viel mehr als die hübschen Figuren im Matheunterricht: Beinahe alles, was derzeit industriell entworfen und gefertigt wird, entsteht vorab am Computer. Es geht dabei nicht nur um das Design, sondern darum, frühzeitig physikalische Schwachstellen einer Geometrie zu ermitteln und diese für einen langwierigen und mechanisch belastenden industriellen Einsatz zu optimieren. Die zugrundeliegenden Strukturen, auf denen die physikalischen Simulationen durchgeführt werden, sind meist Netze, die hinsichtlich ihrer Qualität besondere Anforderungen erfüllen müssen. Genau da setzt die Stärke der QuadCover GmbH an. Thomas Jablonski und Dr. Matthias Nieser, beide jeweils Software-Entwickler und Geschäftsführer in Personalunion, geht es um nicht weniger als die vollständige Automatisierung eines perfekten Netzes auf jeder beliebig komplexen Geometrie. Dazu schaffen die beiden gerade die besten Voraussetzungen und adaptieren ihre Software, um sie an alle industriellen Prozesse und Formate anzupassen, die bislang in Entwicklungsabteilungen zum Einsatz kommen. Egal, ob der hochverwinkelte Rohrflansch als CAD-Modell oder als eingescannte und digitalisierte 3D-Punktwolke vorliegt. Die Software QuadCover wird mit allen gängigen Formaten umgehen können und diese so aufbereiten, dass das Netz an die Bedürfnisse der Simulation perfekt angepasst wird und die Entwickler keine manuellen und repetitiven Arbeiten mehr verrichten müssen. Dank automatischer Prozesse und ausgeklügelter mathematischer Algorithmen werden Fehlerstellen rückstandsfrei aus den Netzen herausgerechnet.

Die derzeitigen Prozesse für die Optimierung von Netzen zu Simulationszwecken sind oft äußerst manuelle Tätigkeiten. Die bisherigen Software-Lösungen, mit denen Ingenieure arbeiten, sind oft überfrachtet mit Funktionalität, was dazu führt, dass Berechnungsingenieure lange Zeit benötigen, um sich in bestehende Produkte einzuarbeiten. QuadCover hat sich zum Ziel gemacht, genau diese Prozesse stark zu automatisieren und bis zu einem maximalen Grad zu simplifizieren. Das beinhaltet eine einfache Bedienung, eine verständliche Benutzeroberfläche und zielführende Prozesse. Das alles hat zum Ziel, den Arbeitskomfort und -geschwindigkeit in einem Maß zu steigern, dass bereits bei der Entwicklung künftig neue Dimensionen von Effizienz und Qualität erreicht werden können, die sich messbar beim Endprodukt auszahlen. Grund genug für die QuadCover-Entwickler, auch in Sachen Unternehmensgründung auf Präzision und optimale Ergebnisse zu setzen – sie beteiligten sich am Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) 2018 und errangen bei der Prämierung der ersten Phase gleich den dritten Platz. Die Erfahrungen mit dem BPW stehen bei Thomas Jablonski ganz klar auf der Haben-Seite ihrer Gründer-Geschichte: „Es war äußerst hilfreich und interessant vor der Jury zu pitchen und sich die Fragen anzuhören, die die Jurymitglieder hatten. So eine direkte und hochkarätige Reflexion hat man nicht alle Tage. Die Bewertung des Geschäftskonzeptes war ebenfalls eine tolle und augenöffnende Erfahrung, die wir bis dahin in dieser Form noch nicht erfahren haben. Die ganze Teilnahme an diesem Prozess und die spätere Aufarbeitung sowie das Feedback der Juroren ist ein wichtiger Schritt zur Selbstreflexion und einer besseren Definition und Beschreibung des Vorhabens.“ Die Branchen, bei denen Entwickler künftig leuchtende Augen angesichts hochpräziser und schneller Entwicklungszyklen bei intuitiver Bedienbarkeit bekommen, liegen auf der Hand: Die Konsumgüter- und Autoindustrie, aber auch die Luft- und Raumfahrttechnik dürften dankbare Nutzer sein. Aber eigentlich gilt: Überall, wo Geschwindigkeit und Präzision im Bereich Computer Aided-Engineering branchenprägend ist, wird QuadCover künftig neue Türen aufstoßen. Danke!

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