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Das „F-Wort“ – oder was man zum Gründen braucht

Wer beim „F-Wort“ an einen nicht jugendfreien Ausdruck denkt, kann kein Gründer sein. Denn für jeden, der sich mit dem Gedanken trägt, ein Unternehmen zu gründen, oder den Schritt in die Selbstständigkeit bereits gewagt hat, ist klar: Es geht, natürlich, um die Finanzierung!

Nicht ganz ohne

Beim Gründen, Führen und Wachsen eines Unternehmens geht es selten ohne „das liebe Geld“. Selbst bei Gründungen, die ganz ohne Investitionen auskommen, muss in der Regel der eigene Lebensunterhalt bestritten werden. Die Finanzierung ist also (fast immer) ein Thema, dem man sich beim Gründen eines Unternehmens bewusst und sorgfältig widmen sollte. Die zu finanzierenden Dinge sind dabei vielfältig: Betriebsmittel, Personalkosten, Geschäftsräume, Investitionen, Forschung und Entwicklung, Patente, Beratungsleistungen wie Rechts- und Steuerberatung und so weiter wollen finanziert sein.

So unterschiedlich wie die Anlässe sind auch die Finanzierungsformen. Nicht immer müssen es externe Mittel sein, ganz oft reichen Eigenmittel. Doch in jedem Fall ist es wichtig, die Möglichkeiten und Alternativen der Gründungsfinanzierung zu kennen. Und immerhin: Laut aktuellem KfW-Gründungsmonitor greifen 24 Prozent aller Gründer auch auf Mittel von Externen wie Kreditinstituten, Privatinvestoren oder Familie und Freunde zurück; bei den Vollerwerbsgründern sind es schon 30 Prozent (Quelle: KfW-Gründungsmonitor 2017).

Wer nicht (nur) auf die üblichen Verdächtigen „Family, Fools and Friends“ (kann es Zufall sein, dass diese mit „F“ anfangen?) bauen will oder kann, dem bieten sich verschiedene andere Formen der externen Finanzierung wie ein klassischer Bankkredit, Venture Capital oder auch Crowdfinancing.

„F“ wie …

Doch damit nicht genug: Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, die Gründerinnen und Gründer durchaus im Blick haben sollten. Und hier kommt ein anderes „F-Wort“ ins Spiel: die Förderung!

Auch bei Fördermitteln gibt es verschiedene Varianten, von Zuschüssen über Darlehen bis hin zu, ja, auch Venture Capital. Ansprechpartner sind neben anderen öffentlichen Institutionen insbesondere die regionalen Förderbanken wie die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).

Die „F-Bank“

Bei der Finanzierung von Existenzgründungen spielen gerade die Förderbanken eine entscheidende Rolle, so auch im Land Brandenburg. Als Förderbank des Landes bietet die ILB eine Menge für alle, die in Brandenburg gründen wollen oder gegründet haben: Beim Programm Gründung innovativ mit bis zu 100.000 Euro Zuschuss steckt die Zielgruppe gleich im Namen. Das gilt auch für die Meistergründungsprämie Brandenburg für Gründerinnen und Gründer im Handwerk. Auch der Mikrokredit Brandenburg mit einer Darlehenssumme bis 25.000 Euro macht seinem Namen alle Ehre. Doch die Brandenburger Existenzgründungsförderung hört bei Zuschüssen und Darlehen nicht auf. Auch Venture Capital, also Eigenkapitalfinanzierung, gehört zum Angebot der ILB für Gründerinnen und Gründer. Mit dem Frühphasen- und Wachstumsfonds beteiligt sich die ILB an innovativen Unternehmen.

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Quelle: ILB

Bei Fördermitteln gilt wie bei allen Finanzierungsformen: Die Finanzierung muss zum Vorhaben passen. Um den richtigen „Match“ zu finden, hilft Beratung, z. B. durch die Förderberater der ILB. Wer sich schon vorab über die Existenzgründungsförderung der ILB informieren will, wird unter www.ilb.de/existenzgruendung fündig. Ein Weg, der sich im wahrsten Sinne des „F-Wortes“ finanziell lohnt.

Hinweis der BPW-Redaktion: Am 13. Juli endet mit der Abschlussprämierung der BPW 2017. Dort könnt Ihr nicht nur die Finalisten und Sieger der 3. Wettbewerbsphase erleben, sondern auch viele Experten aus dem BPW-Netzwerk treffen. Auch zum Thema Finanzierung sind zahlreiche Ansprechpartner vor Ort. Also noch einmal eine gute Gelegenheit, das Gespräch zu suchen. Hier gleich zur 3. Prämierung anmelden.

Christina-Arend_Angeschnitten_03Gastbeitrag von Christina Arend
aus der Investitionsbank des Landes Brandenburg /
Mitorganisator des BPW

 

 

 

© Header:  Leo Seidel Fotodesign/ILB

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