ChiliCup: Vier Betriebswirtschaftler bringen Chili con Carne als Imbiss auf Touren

Interessiert nicht die Bohne? Doch, die Bohne interessiert sogar sehr: Besonders, wenn sie als Chili con Carne, zusammen mit hochqualitativem Fleisch, einer geschmacksbestimmenden Geheimzutat und in einem handlichen Mitnehm-Becher daherkommt. Genau diese Kombination hat das Team Chili Cup für eilige Genießer eingerührt. Die Vorherrschaft von Würsten aller Art, Döner und Burgern soll mit einem Franchise-System für den bislang vor allem als Party-Sattmacher bekannten Eintopf gebrochen werden. Kaum ein Ort, wo er nicht künftig mobil gelöffelt werden kann: Die leckere Kelle voll kann nämlich per Food Bike fast auf jeden Wochen-, Weihnachts- oder Kulinarik-Markt gelangen, begleitet von Crème fraîche, Brötchen oder beidem.

Vier Betriebswirtschaftsstudierende wollen es auf dem Imbissmarkt mit der Bohne richtig krachen lassen: Hannah Beer, Julian Modlinger, Max Schuckert und Julian Triebsch. Die vier genussorientierten Pragmatiker setzen auf ein feinabgestimmtes Konzept, das alle Aspekte im Blick behält. Gerade bei einem fleischhaltigen Produkt hat das Quartett ökologische und nachhaltige Rahmenbedingungen für seine Geschäftsidee gesetzt. Verantwortungsbewusstes Handeln im Umgang mit Natur und Ressourcen und ein besonderes Augenmerk auf die artgerechte Aufzucht der Nutztiere sind die Grundfesten, auf denen die ChiliCup-Erfinder ihr Produkt- und Vermarktungskonzept aufgebaut haben. Damit überzeugten sie beim Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) 2018 in der Canvas-Kategorie und holten im 1. Zyklus den Sieg.

Die Begleitung und Beratung durch das vielseitige Angebot und Know-how des BPW wertet das ChiliCup-Team als wichtigen Treiber für die Profilierung ihres Konzepts: „Dank der Beratung konnten wir unserem Business-Konzept den nötigen Schliff verleihen. Die Unterstützung durch den BPW hat uns geholfen, an den richtigen Schrauben zu drehen und sich bei der Entwicklung und Ausarbeitung des Canvas auf das Wichtigste zu konzentrieren. Der erste Platz hilft uns natürlich auch finanziell in der Entwicklungsphase weiter. Darüber hinaus konnten wir an dem Abend unseres Pitches wertvolle Kontakte für die Zukunft knüpfen“, sagt Gründer Max Schuckert.

Übrigens: Im Zeitalter grassierender Lebensmittel-Intoleranzen wirkt der pikante Scharfmacher als kulinarische Rettungsinsel: Auch Menschen, die Fruktose, Gluten oder Laktose nicht vertragen, dürfen unbedenklich zulangen.

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