25 Tipps für mehr Nachhaltigkeit in der Unternehmensgründung

Mehrweg statt wegwerfen, erneuern statt einfach neu. Der Puls der Zeit heißt Nachhaltigkeit! Um die Herausforderungen der Gegenwart (und der Zukunft) zu meistern braucht es neue Ideen, die langlebig, ressourcen- und energieschonend sind.

Prof. Dr. Klaus Fichter ist Gründer und Leiter des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit mit Sitz in Berlin, er lehrt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und ist hier Mentor für Gründerinnen und Gründer im Gründer- und Innovationszentrum. Im Rahmen des BPW ist er verantwortlich für die Begutachtung für den BPW Sonderpreis Nachhaltigkeit. Seine 25 Tipps für mehr Nachhaltigkeit in der Unternehmensgründung sollen Ihnen helfen, Ihre Vorhaben nachhaltig umzusetzen.

  1. Nachhaltigkeit ist ein Megatrend, der neue unternehmerische Chancen schafft!
  2. Klimawandel und andere Nachhaltigkeitsherausforderungen sind ohne innovative Gründungsideen nicht zu bewältigen!
  3. Seien Sie Teil der Lösung und nicht des Problems!
  4. Fragen Sie sich, was Ihnen wirklich wichtig ist und welche Werte für Sie zählen! Gründen ist immer Werte-getrieben!
  5. Nachhaltigkeit heißt Mehrwerte schaffen, für Sie, die Kunden und die Gesellschaft!
  6. Die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen zeigen, wo nachhaltige Lösungen gefragt sind!
  7. Besuchen Sie das Einstiegsseminar „Nachhaltig gründen“, das der BPW jedes Jahr anbietet.
  8. Im BPW-Handbuch sind sowohl bei BPW Plan als auch bei BPW Canvas systematisch nachhaltigkeitsrelevante Fragen integriert.
  9. Wer sein Gründungsvorhaben auf Nachhaltigkeit fokussieren möchte, sollte den „Sustainable Business Canvas“ verwenden.
  10. Nehmen Sie dazu am BPW-Workshop „Sustainable Business Canvas“ teil.
  11. Den Sustainable Business Canvas finden Sie unter https://start-green.net/tools/sustainable-business-canvas/
  12. Der BPW würdigt nachhaltigkeitsorientierte Gründungsvorhaben mit dem Sonderpreis Nachhaltigkeit.
  13. Berücksichtigen Sie, dass Kunden, aber auch Banken und Investoren sich zunehmend für das Thema Nachhaltigkeit interessieren!
  14. Die „Nachhaltig finanzieren“-Initiative der Europäischen Kommission sensibilisiert Geldgeber für das Thema.
  15. Im Rahmen von Kredit- und Investmentprüfungen (Due Dilligence) spielen Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen eine zunehmende Rolle.
  16. Beachten Sie dazu den neuen DIN SPEC Standard „Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups“.
  17. Nehmen Sie am BPW-Workshop „Nachhaltigkeitsbewertung: Wie ermitteln Dritte (wie z. B. Investoren) das Nachhaltigkeitspotenzial meiner Gründungsidee?“ teil.
  18. Mit den Nachhaltigkeitsanforderungen von Geldgebern wird das Thema für alle Gründerinnen und Gründer wichtig.
  19. Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsanforderungen ist damit auch wichtiger Teil des Risikomanagements.
  20. Steht für Sie der ökologische oder soziale Impact im Mittelpunkt, dann suchen Sie sich passende Impact-Investoren oder -Crowdfunding.
  21. Haben Sie eine innovative nachhaltigkeitsorientierte Gründungsidee, dann bewerben Sie sich beim StartGreen Award, dem nationalen Spitzenpreis für nachhaltige Startups.
  22. Wollen Sie Teil der grünen Gründungscommunity werden, dann vernetzen Sie sich über www.start-green.net!
  23. Falls Sie Gewinn und Wirkung verbinden möchten, ist eine B Corp Zertifizierung für Sie vielleicht interessant.
  24. Wenn Sie ein Sozialunternehmen gründen möchten, vernetzen Sie sich über das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland (SEND).
  25. Wollen Sie sichergehen, dass der Nachhaltigkeitszweck Ihrer Gründung dauerhaft erhalten bleibt, könnte die Purpose Stiftung für Sie passend sein.

Erfahren Sie mehr über Prof. Dr. Fichter und das Borderstep Institut: https://www.borderstep.de/

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